August

Der August beginnt mit dem Nationalfeiertag. In der Regel findet in Gimmelwald ein Lampionumzug durchs Dorf statt, und alle schauen sich gemeinsam das Feuerwerk an. Am ersten Wochenende im August findet in Mürren das Dorffest statt. Der Höhepunkt bildet der festliche Umzug am Sonntag, bei welchem nebst den Einheimischen von Jung bis Alt, die die verschiedenen Vereine repräsentieren, auch schön geschmückte Kühe und Ziegen mitgehen.

Am heissesten ist es häufig in den ersten Augusttagen. Doch mit den Hundstagen des Mittellandes haben sie nichts gemein. Die Hitze ist in Gimmelwald immer erträglich. Am Abend wird es angenehm kühl. Mitte August gibt es oft einen Wetterumsturz. Selten kann es auch bis weit hinunter schneien. Dieser Schnee bleibt allerdings nicht lange liegen. Aber nach ein paar trüben Tagen stellt man fest, dass es Herbst geworden ist. Die Luft wird klarer, und die Alpweiden wechseln langsam ihre Farbe von grün ins Gelbe. Während sich im Sommer schon früh am Schilthorn Wolken stauen, bleibt es jetzt während des Tages klar. Für viele Einheimische beginnt jetzt die Pilzsaison. Es werden die geheimen Plätzchen aufgesucht, wo Steinpilze und Eierschwämme wachsen. In manchen Jahren findet man Unmengen von Heidel- und Preiselbeeren.

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