Wandern

Gimmelwald ist ein Wanderparadies! Es gibt viele gut markierte und ausgebaute Wanderwege für jedes Niveau. Wir präsentieren Ihnen hier eine Auswahl an Wanderungen verschiedener Länge und Schwierigkeitsgrade. Ihr Gastgeber oder Ihre Gastgeberin gibt Ihnen vor Ort gerne weitere Informationen.

Bereiten Sie sich gut auf längere Wanderungen vor. Nehmen Sie Kartenmaterial mit oder laden Sie sich dieses auf Ihr Mobiltelefon. Gutes Schuhwerk, Getränke und Verpflegung sowie Sonnen- und Regenschutz gehören immer in den Rucksack. Es ist wichtig, dass der Wetterbericht gut studiert wird vor dem Antreten einer Bergwanderung. Das Wetter ändert sich in den Bergen manchmal innert kürzester Zeit und daher ist es auch unterwegs unerlässlich, die Entwicklung des Wetters stets im Auge zu behalten und die geplante Tour je nach dem fortlaufend entsprechend anzupassen.

Dorfrundgang Gimmelwald

Dauer: ca. 30min

Höhenmeter: 50m, Tiefenmeter: 50m

Kategorie: einfach

Hinweis: ausgeschildert mit weissen Schildern «Dorfweg»

Von der Station Gimmelwald gehen Sie ins Dorf und folgen der Strasse rund ums Dorf bis zum ehemaligen Hotel Mittaghorn. Von dort geht’s über Treppen hinunter zurück zur Schilthornbahnstation. Entlang des Weges finden Sie Stationen mit interessanten Informationen über das Dorf, die Geschichte und das Leben im Dorf.

Rundwanderung Gimmelwald – Gimmelwalder Allmi – Gimmelwald

Dauer: ca. 1h

Höhenmeter: 200m, Tiefenmeter: 200m

Kategorie: einfach

Hinweis: ausgeschildert mit weissen Schildern «Allmiweg»

Von der Station Gimmelwald gehen Sie ins Dorf und biegen bei der Pension Gimmelwald rechts ab. Auf einem Fussweg und über Treppen kommen Sie zum Mittaghorn, wo Sie rechts abbiegen und dem Strassenverlauf an den obersten Häusern des Dorfes vorbei folgen. Etwa 50m nach einer Bachüberquerung, biegen Sie links ab auf einen kleinen Pfad, der über die Wiese und durch den Wald ansteigt. Nach mehreren Kehren queren Sie den kleinen Bach über eine kleine Brücke und erreichen auf einem Forstweg die Gimmelwalder Allmi. Von hier geniessen Sie einen herrlichen Blick hinunter auf Gimmelwald sowie auf die Bergkette von Schwarzmönch, Jungfrau, Ebnefluh, Mittaghorn und Grosshorn. Südlich gegenüber liegt die Busenalp, darüber der Tschingelgrat und weiter hinten das Gspaltenhorn. Folgen Sie der Strasse, welche nun gleichmässig mit leichtem Gefälle zurück ins Dorf führt. Oder Sie nehmen beim zweiten Bänkli den kürzeren markierten Bergweg, der im Zickzack durch die Bergwiesen hinunterführt.

Gimmelwald – Sefinental – Busenbrand (– Tanzbödeli) – Obersteinberg – (Oberhornsee) – Wilde Egg – Schürboden – Trachsellauenen – Stechelberg

Dauer: ca. 6-8h

Höhenmeter: 720m, Tiefenmeter: 1120m

Kategorie: schwierig, Trittsicherheit und sehr gute Kondition erforderlich!

Hinweis: Tanzbödeli +80 Höhenmeter rauf + runter, Oberhornsee +290 Höhenmeter rauf + runter

Von Gimmelwald wandern Sie ins Sefinental, wo Sie die Sefinenlütschine überqueren. Der Bergweg führt im Wald steil hoch bis auf die Busenalp und weiter zum Busenbrand. Immer wieder bieten sich imposante Aus- und Tiefblicke! Bei der Weggabelung auf dem Busenbrand gibt es einen nochmals steilen, aber lohnenden Abstecher zum herrlichen Aussichtspunkt Tanzbödeli, von welchem Sie das ganze Lauterbrunnental überblicken (hin und zurück ca. 45min). Von Busenbrand aus führt der schmale Weg durch Felsen hinunter zum Berghotel Obersteinberg. Hier ist Trittsicherheit erforderlich. Wer vom Obersteinberg noch eine Zusatzrunde anhängen möchte, wandert in einer Stunde hoch zum kleinen Oberhornsee, welcher zum UNESCO Welterbe Aletsch-Jungfrau gehört. Für den Abstieg empfiehlt sich die Route von Obersteinberg über die Wilde Egg hinunter in den Schürboden, welche wunderbare Ausblicke auf den Schmadribachfall bietet. Etwas unterhalb der Wilden Egg biegt ein Wegweiser «Talbachfall» nach rechts ab. In einer kurzen Zusatzrunde von 5min erreichen Sie diesen speziellen Wasserfall, der durch ein Felsloch in ein Wasserbecken fällt. Vom Schürboden führt der Weg talauswärts zum Berggasthaus Trachsellauenen und von dort hinunter nach Stechelberg.

Gimmelwald – Chilchbalm – Gimmelwald

Dauer: ca. 2h 45min

Höhenmeter: 370m, Tiefenmeter: 370m

Kategorie: mittel

Von der Station Gimmelwald gehen Sie hinunter ins wildromantische Sefinental. Von dort steigt der Weg stetig an bis auf «Firten». Bei der Weggabelung folgen Sie dem Wasserlauf. Gegen den Schluss steigt der Weg kurz nochmals steiler an bevor sich ein grosser, flacher Talkessel auftut. Ein ganz spezieller Kraftort! Sie sind auf drei Seiten von hohen Felswänden umgeben und stehen am Fuss der gewaltigen Nordwand des Gspaltenhorns. Talauswärts sehen Sie Eiger, Mönch und Jungfrau einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Im hintersten Teil des Talkessels entspringt die Sefinenlütschine. Die Chilchbalm hat ihren Namen übrigens von der Felshöhle am westlichen Rand des Kessels, in welche ein kleiner Pfad hochführt. Auf dem gleichen Weg gehts zurück nach Gimmelwald.

Gimmelwald – Mürren

Dauer: ca. 55min

Höhenmeter: 270m, Tiefenmeter: 0m

Kategorie: einfach, kinderwagentauglich

Von der Station Gimmelwald gehen Sie ins Dorf und folgen entweder der Strasse rund ums Dorf, (kinderwagentaugliche Variante) oder Sie nehmen den kürzeren, aber steileren Fussweg, welcher bei der Pension Gimmelwald nach rechts hinauf in den oberen Teil des Dorfes führt. Von dort folgen Sie der gleichmässig ansteigenden Strasse hoch nach Mürren. Sonnige Wanderung, welche immer wieder einmalige Aussichten zu den Berggipfeln und bis hinunter nach Stechelberg bietet. Häufig, gerade auch mit einem Kinderwagen, wird diese Strecke auch in umgekehrter Richtung, von Mürren hinunter nach Gimmelwald, begangen (ca. 40 Min).

Gimmelwald – Stechelberg – Trümmelbachfälle – Lauterbrunnen

Dauer: ca. 2h 20min

Höhenmeter: 0m, Tiefenmeter: 550m

Kategorie: mittel

Von der Station Gimmelwald folgen Sie den Schildern nach Stechelberg. Der Weg führt über Wiesen und später durch den Wald steil hinunter ins Tal, immer wieder queren Sie Wasserläufe und kommen an kleinen Wasserfällen vorbei. Kurz bevor Sie den Talboden erreichen, folgen Sie dem Schild nach links in Richtung Lauterbrunnen. Beim Wasserkraftwerk überqueren Sie über eine Bogenbrücke die Sefinenlütschine und wandern danach der weissen Lütschine entlang talauswärts. Bei der Talstation der Schilthornbahn kommen Sie am höchsten Wasserfall Europas vorbei, dem Mürrenbachfall. Gleich daneben befindet sich auch eine Brätelstelle. Weiter geht’s talauswärts dem Flussverlauf entlang. Dabei sehen Sie immer wieder tosende Wasserfälle, welche über die hohen Felswände ins Tal fallen. Wenn Sie die Trümmelbachfälle (Link) besuchen möchten, folgen Sie dem entsprechenden Schild nach rechts. Der Weg führt durch den Campingplatz Breithorn und von dort ein paar hundert Meter der Hauptstrasse nach bis zum Trümmelbach. Nach dem Besuch der Fälle queren Sie die Hauptstrasse und folgen dem Wanderwegweiser talauswärts nach Lauterbrunnen.

Falls Sie die Trümmelbachfälle auslassen, folgen Sie einfach dem Wanderweg weiter talauswärts. Eine weitere Sehenswürdigkeit folgt am Dorfeingang von Lauterbrunnen, wo Sie am eindrücklichen Staubbachfall vorbeikommen. Über einen gesicherten Weg können Sie bis an den Fuss des Wasserfalls hochsteigen und nebst dem Erlebnis „Wasserfall“ einen herrlichen Ausblick über Lauterbrunnen geniessen.

Gimmelwald – Spielbodenalp – Bryndli – Rotstockhütte – Ozen – Firten – Im Tal Gimmelwald

Dauer: ca. 5h

Höhenmeter: 790m, Tiefenmeter: 790m

Kategorie: schwierig, gute Kondition erforderlich

Von Gimmelwald geht’s hoch zum Sprutz und weiter zur Spielbodenalp (siehe Beschrieb Wanderung Gimmelwald – Sprutz – Spielbodenalp). Die Spielbodenalp befindet sich am Fuss des Bryndlis, dem Hausberg von Gimmelwald. Bei der Spielbodenalp biegen Sie links ab. Der Weg steigt steil und in vielen Kehren hoch aufs Bryndli. Oben angekommen wird man mit einem herrlichen Ausblick belohnt: Weit unten liegt Gimmelwald, etwas talauswärts sieht man Mürren und gegenüber steht das mächtige Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Der Weg führt nun auf gleicher Höhe unter dem Bryndligipfel taleinwärts. Nach kurzer Zeit kommen Sie an eine Weggabelung. Wer hier nach rechts hochsteigt, erreicht in etwa 15min auf einem schmalen, teils mit Seilen gesicherten Pfad den spitzen Gipfel des Bryndlis, welcher ein herrliches 360° Panorama bietet. Von nun an führt der Weg etwa auf gleicher Höhe über Alpwiesen bis zur Rotstockhütte. Mit etwas Glück beobachten Sie Murmeltiere, den Steinadler oder auch den Bartgeier, welcher manchmal am Schilthorn seine Kreise zieht. Die Rotstockhütte lädt zu einer Rast ein. Der Abstieg führt dem kleinen Bach entlang hinunter nach Ozen und Firten und schliesslich ins wildromantische Sefinental. Von hier steigt der Weg nochmals etwas an und führt zurück nach Gimmelwald.

Rundwanderung Gimmelwald – Aussichtspunkt auf der Fluh – alte Sägerei – Sefinental – Gimmelwald

Dauer: ca. 1h 20min

Höhenmeter: 190m, Tiefenmeter: 190m

Kategorie: einfach, kinderwagentaugliche Variante möglich

Hinweis: ausgeschildert mit weissen Schildern «Sagiweg»

Bei der Pension Gimmelwald gehen Sie links in Richtung Stechelberg hinunter. Nach einem kurzen steilen Abstieg erreichen Sie eine Strasse, welcher Sie nach links folgen. Sie erreichen den Aussichtspunkt auf der Fluh, welcher einen wunderbaren Blick ins Lauterbrunnental und bis nach Wengen bietet. Folgen Sie der Forststrasse, welche weiter leicht abfällt, bis Sie an die Sefinenlütschine gelangen. Dieser folgen Sie aufwärts und erreichen nach kurzer Zeit die alte Sägerei, welche hobbymässig immer noch betrieben wird. Sie ist mehr als 160 Jahre alt und läuft mit Wasserkraft. Im Sommer bietet die Tourismusorganisation geführte Touren an (Link Mürren Tourismus, Führung auf die alte Sägerei). Von der alten Sägerei führt der Forstweg durch den Wald und der Sefinenlütschine entlang weiter bis zum Punkt «Im Tal», wo sich auch eine Brätelstelle befindet, welche zum Verweilen einlädt. Danach wandern Sie auf dem gleichmässig ansteigenden Forstweg wieder hoch nach Gimmelwald. Für die kinderwagentaugliche Variante folgen Sie am Anfang der Wanderung der Strasse durchs Dorf bis zum kleinen Feuerwehrmagazin. Dort nehmen Sie die Strasse, welche hinunter in Richtung «Im Tal» führt, bevor Sie an der nächsten Weggabelung gleich wieder nach links gehen und unterhalb des Dorfes schliesslich auf die Weggabelung treffen, wo der Aussichtspunkt auf der Fluh ausgeschildert ist.

Gimmelwald – Spielbodenalp – Schiltalp – Grauseeli – Schilthorn

Dauer: ca. 5 Std

Höhenmeter: 1610m, Tiefenmeter: 0m

Kategorie: schwierig, Trittsicherheit erforderlich!

Von Gimmelwald geht’s hoch zum Sprutz und weiter zur Spielbodenalp (siehe Beschrieb Wanderung Gimmelwald – Sprutz – Spielbodenalp). Von dort führt der Weg auf der linken Seite des Schiltbachs taleinwärts. Nach der Bachquerung steigt der Weg an bis zu den hintersten Weiden der Schiltalp. Bei der Weggabelung geht es rechts auf einem kleinen Pfad steil bergauf zum Grauseeli. Zeitweise ist der Weg mit Seilen gesichert. Vom Grauseeli geht’s hoch auf die Seewlifuhre. Von hier folgt der steile und ganz oben auch ausgesetzte Anstieg zum Schilthorn. Wer sich diese Strapazen sparen will, wandert von der Seewlifuhre hoch zum Birg (45 min) und nimmt von dort die Luftseilbahn auf den Gipfel. Bitte beachten Sie, dass auf dem letzten Wegabschnitt von der Seewlifuhre bis zum Schilthorn meist bis Ende Juni oder sogar Anfang Juli noch Schnee liegt. Natürlich gibt es noch viele weitere Wandermöglichkeiten.

Gimmelwald – Sprutz – Spielbodenalp – Schiltalp – Blumental – Mürren

Dauer: ca. 3h

Höhenmeter: 590m, Tiefenmeter: 310m

Kategorie: mittel

Von Gimmelwald geht’s hoch zum Sprutz und weiter zur Spielbodenalp (siehe Beschrieb Wanderung Gimmelwald – Sprutz – Spielbodenalp). Hinter dem Restaurant Spielbodenalp folgen Sie in Richtung Westen dem blau markierten «Northface Trail» hoch zur Schiltalp. Von der Schiltalp geht’s weiter auf dem «Northface Trail» und stets im Angesicht von Eiger, Mönch und Jungfrau hinüber ins Blumental. Hier befinden sich unweit voneinander die beiden Bergrestaurants Suppenalp und Sonnenberg, welche zu einer Rast einladen. Von der Suppenalp führt ein kleiner Wanderweg durch den Wald und Wiesen hinunter nach Mürren. Wer noch weiter geht bis zum Sonnenberg (10min von der Suppenalp), kann dort über die Fahrstrasse hinunter bis zu einem neueren grossen Kuhstall gehen. Von dort führt die schönste Wegvariante hinunter nach Mürren über den nach links abbiegenden Panoramaweg. Dieser bietet einen tollen Ausblick auf das Dorf Mürren, das Dreigestirn und die Bergkette bis zum Breithorn.

Gimmelwald – Sprutz – Spielbodenalp

Dauer: ca. 1h 30min

Höhenmeter: 270m, Tiefenmeter: 40m

Kategorie: mittel

Von Gimmelwald steigt der Weg durch das Dorf und danach über Bergwiesen zeitweise steil an bis auf die Gimmelwalder Allmi oberhalb des Dorfes. Von führt der Bergweg angenehm schattig durch den Wald hoch bis zum Wasserfall «Sprutz». Der Sprutz ist ein ganz spezieller Ort, denn hier führt der Wanderweg hinter dem Wasserfall durch! Weiter geht’s auf einem Zickzack-Weg auf der anderen Seite der Schlucht hoch zur Spielbodenalp. Von dort können Sie entweder in Richtung Mürren hinunter spazieren (ca. 30 min) oder weiter hoch wandern Richtung Bryndli oder Schiltalp (siehe separate Beschriebe).

Natürlich gibt es noch viele weitere Wandermöglichkeiten. Weitere Vorschläge für Wanderungen finden Sie auf der Website von Mürren: https://muerren.swiss/de/sommer/sehen-und-erleben/wandern/wanderungen/

Wanderinformationen der Schilthornbahn AG https://schilthorn.ch/de/Info/Sommer